Wir in Indonesien - 2008

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Hier finden Sie die Berichte aus dem Jahr 2008. 

Die aktuellen Berichte finden Sie hier.




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Weihnachten 2008 / Neujahr 2009: 

Abschied von Yogya - Ankunft in Siantar

Wisma BahasaAm 21.12. hieß es für uns: Abschied von Jogjakarta. In der Sprachschule "Wisma Bahasa" gab es eine kleine Abschiedsparty mit all unseren Lehrern. Danach ging es mit dem Flugzeug nach Medan und weiter mit dem Wagen nach Pematangsiantar. Dort brachen dann die üblichen kleinen Pannen über uns herein, von denen wir bis zu diesem Zeitpunkt weitgehend verschont geblieben waren: Der Container aus Deutschland hatte vier Wochen Verspätung, der Rektor der Hochschule war im Urlaub (und niemand sonst zuständig) und unsere Keluarga Mandra nahm die Arbeit auch erst nach Weihnachten auf... Ohne die Hilfe von deutschen Freunden hätten wir zwei Wochen im leeren Haus, ohne Möbel und Geschirr und vor allem: ohne Einkaufsmöglichkeit warten müssen. Immerhin war unsere Köchin, Ibu Rubiem, zur Stelle.Christmas

Weihnachten und Neujahr haben wir mit Familie Girsang verbracht. Überhaupt wüssten wir nicht so recht, was wir ohne Christa Girsang machen würden: Sie lebt seit über 30 Jahren hier und kennt alles und jeden und hat 1000 hilfreiche Tipps und Hinweise. Auf dem nebenstehenden Foto prallen javanisch-traditionelle und christliche Kultur buchstäblich aufeinander - eine faszinierende Mischung aus Vertrautem und Unbekanntem.

Foto: Bergholz © 2009


Advent 2008: Yogyakartaweihnachten

Auch in Indonesien wird natürlich Advent und Weihnachten gefeiert, zumal in den christlichen Familien. Unsere katholischen Gastgeber haben sogar einen echten (grünen, lebenden!) Weihnachtsbaum samt Krippe aufgestellt, wenn auch, nach unseren Vorstellungen, vielleicht etwas früh. Und selbstverständlich ist in den hiesigen Shopping-Malls mit amerikanischen "Christmas-Songs" die Globalisierung angekommen. 

Unsere Zeit in Yogya neigt sich langsam dem Ende entgegen: Am 21.12. werden wir zum vorerst letzten Mal umziehen, nach Pematangsiantar, wo Haus, Möbel und Garten sowie der Inhalt unseres Containers dann hoffentlich ebenfalls bereit sein werden. Wir werden uns sicherlich erst im neuen Jahr wieder melden können, deshalb auch an dieser Stelle: Allen eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Christfest und ein gutes neues Jahr!


15. November 2008: Prambanan

PrambananGestern haben wir den größten und bedeutendsten hinduistischen Tempel Javas besucht: Prambanan. Diese Anlage, die aus drei großen Zentral-Tempeln und hunderten kleineren Gebäuden besteht, wurde nur kurz nach der in Borobudur erbaut, im späten neunten Jahrhundert. Das große Erdbeben 2006 hat sie allerdings schwer in Mitleidenschaft gezogen, die Restaurierungen sind noch nicht abgeschlossen. Prambanan und Borobudur zusammen sind Zeichen der großen Vergangenheit Javas und zugleich Symbol der kulturellen Eigenständigkeit, die ihre Spuren z.B. auch im indonesischen Islam hinterlassen hat.

Foto: Bergholz © 2008


1. November 2008: KaliurangMonkey in Kaliurang

Am 1. November haben wir Kaliurang besucht, einen kleinen Ferienort nördlich von Yogya an den Hängen des Merapi. Dort gibt es auf knapp 1000m Höhe einen Nationalpark, wo man ein bisschen Urwaldluft schnuppern kann. Leider machte der Regen unserm Ausflug ein vorzeitiges Ende, aber wir haben uns mit dem "Ullen Sentalu" Museum getröstet, das auf der einen Seite über die Rolle der Frau in der (adligen) javanischen Gesellschaft informiert, auf der anderen Seite eine wunderbare Auswahl traditioneller Batik-Muster aus den beiden Hochburgen dieser Kunst, Solo und Yogya, vorstellt.

Foto: Bergholz © 2008  




17. Oktober 2008: Singapur / Pematangsiantar

Schwimmbad SiantarWeil wir im September nur mit einem vorläufigen Visum einreisen konnten, mussten wir vor Ablauf von 60 Tagen das Land noch einmal verlassen und dann mit dem endgültigen Visum wieder einreisen. Diese Formalitäten haben wir in Singapur erledigt. Gleich im Anschluss sind wir dann nach Medan geflogen, um in Pematangsiantar die Aufenthalts- und die Arbeitserlaubnis zu beantragen. Beides hat wunderbarerweise, vor allem dank der Hilfe der Hochschule geklappt! Sie hatten alle Formulare vorbereitet und haben uns durch den Behördendschungel (Kantor Imigrasi) begleitet, so dass wir in der - für indonesische Verhältnisse - unglaublich kurzen Zeit von vier Tagen unsere Papiere beisammen hatten und wieder zurück nach Yogyakarta zum Sprachkurs fliegen konnten. Das Foto zeigt einen Blick aus dem Hotelzimmer und ist ein Eindruck vom Leben in einem muslimischen Land.

Foto: © Bergholz 2008


1. Oktober 2008: Borobudur


An den beiden Feiertagen zum Ende des Ramadhan (Idul Fitri) haben wir einen Ausflug zum größten buddhistischen Monument der Welt gemacht: Borobudur in Zentraljava. Es ist kein Tempel, eher eine Art Freiluft-Meditationsweg, der im 9. Jahrhundert erbaut wurde und später vollkommen in Vergessenheit geriet. Erst im 19. Jahrhundert wurde Borobudur wiederentdeckt. Seit der letzten Renovierung 1983 ist Borobudur Weltkulturerbe der UNESCO.

© Bergholz 2008


13. September 2008: Yogyakarta

Am 15. September begann unser dreimonatiger Indonesisch-Kurs in Jogja. Wir wohnen im Homestay Heru, einer kleinen, liebevollen Pension in der Nähe der Sprachschule. Wir haben täglich zwischen 4 und 6 Stunden Sprachunterricht, von Montag bis Samstag. Die wenigen freien Stunden nutzen wir zum Lernen. - Zugegeben: Manchmal sind wir zum Lernen zu müde, dann müssen wir auch mal Pause machen.

© Bergholz 2008


1. September 2008: Medan / Siantar


 Am 1. September 2008 flogen wir von Frankfurt/Main über Singapur nach Medan (Sumatra), wo wir von Robinson Butar-Butar, seiner Frau und Eliakim Sitorus (rechtes Bild, v.l.n.r.), den damaligen Mitarbeitern des VEM-Regionalbüros in Medan, in Empfang genommen wurden. Anschließend fuhren wir nach Pematangsiantar, um uns dort mit Dr. Darwin Lumbantobing, dem Rektor der STT, zu treffen. Linkes Bild: Regina mit Noah und Dr. Lumbantobing vor unserem Haus auf dem Campus. 

(Alle Bilder: © Bergholz 2008)


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